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Werbung in der Zeitung – Oldschool oder Dauerbrenner?

Viele Zahnärzte werben gerne im Internet und langsam stirbt Zeitungswerbung aus. Gute Werbung in der Zeitung funktioniert aber auch heute noch immer gut.

Wenn man sich die Pro-Contra-Liste in Bezug auf Werbung in einer Zeitung ansieht, dann stellt man fest, dass das man mit Zeitungswerbung gut eine ältere Zielgruppe erreichen kann, aber die Werbung ist auf den ersten Blick recht teuer.

Im Folgenden kommen einige Tipps, die Dir dabei hilft deine Zeitungswerbung effizienter zu gestalten und insgesamt günstiger dabei wegzukommen.

Einige Fakten, die Sie über Zeitungswerbung wissen sollten.

Viele Städte haben einen Lokalzeitung, die man zahlen muss, aber auch ein Gratismagazin – gerne auch Käseblättchen genannt. Wir haben in unserer Praxis festgestellt, dass die Gratismagazin besser funktionieren, weil die Verbreitung sehr hoch ist. Immer weniger Menschen abonnieren ein Tageszeitung, weil man immer mehr News aus dem Internet erhält, aber die Gratismagazine werden gratis in viele Haushalte verteilt.

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass eine Anzeige als Erfolg gewertet werden kann, wenn 5-7 Kontakte durch die Anzeige zustande kommen. Nun kann sich jeder ausrechenen, was eine Anzeige kosten darf, wenn sie dazu führt, dass 5 neue Patienten in die Praxis kommen. Interessant wäre an dieser Stelle, den Erfolg der Anzeige messbar zu machen.

Es ist abgefahren, wie groß die Preisunterschiede bei verschiedenen Zeitungen in verschiedenen Regionen sein können. Während eine halbseitige Anzeige in einer Kölner Tageszeitung schnell mal 3.000 bis 4.000 € kosten kann, bekommt man die gleiche Anzeigengröße einer ländlicheren Region manchmal schon für ca. 800 € – also bei ähnlicher Auflagenzahl, ist der Preis deutlich geringer und die Responserate ist deutlich höher. Je ländlicher die Praxis liegt, desto eher ist Printwerbung sinnvoll.

 

Einige Tipps, die Du bei Deiner nächsten Anzeige direkt umsetzen kannst:

  1. Die Anzeige nicht zu klein.
    Wenn die Anzeige zu klein ist, dann wird Sie gerne übersehen.
  2. Rechts ist besser als links
    Platziert man die Anzeige auf einer Seite mit ungerader Seitenzahl, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Leser dort besser wahrnimmt.
  3. Rückseite ist besser als innerhalb der Zeitung
    Viele Leser schauen sich als erstes die letzte Seite einer Zeitung oder die Rückseite eines Magazins an. Dort ist eine Anzeige mit am Auffälligsten. Die Zeitungsmacher sprechen hier gerne von der U4.
  4. Regelmäßigkeit
    Eine gewisse Regelmäßigkeit führt zu einer erhöhten Wirkung und senkt die Kosten pro Anzeige.
    Zum einen gibt die Zeitung höhere Rabatt und zum zweiten schlagen die Kosten für die Anzeigenerstellung nur einmalig zu Buche.

Bei Zeitungen, die einen großen Verbreitungsraum haben, gibt es die Möglichkeit innerhalb einer Gesamtausgabe kleiner Verbreitungsräume zu buchen oder zu kombinieren. Man kann sich somit für die seine Praxis den idealen Verbreitungsraum aussuchen und muss nicht in der ganzen Stadt inserieren.

Viele Zeitungen bieten deutliche Rabatte an, wenn man mehrere Anzeigen auf einmal gebucht werden. Häufig ist es nicht notwendig für den Erhalt des Rabatts, dass jede Anzeige gleich groß ist. Das bedeutet, dass man eine große Anzeige schalten kann und dann mehrere winzige, die kaum auffallen und trotzdem bekommt man für die große Anzeige einen Rabatt erhält, der die Kosten der kleinen Anzeigen übersteigt. An dieser Stelle heißt es also gründlich nachrechnen. Man könnte also einmal monatlich eine fette Anzeige schalten und die anderen Wochen schaltet man nur die winzige Anzeige. So fallen die Hauptkosten nur einmal pro Monat an, aber man erhält trotzdem den Mengenrabatt.

Besonders großen Erfolg haben Anzeigen, die dem Leser nicht direkt als Werbung auffallen. Zu diesem Zweck bieten Zeitungen sogenannte PR-Anzeigen an. Oft sind diese von Artikeln nur schwer zu unterscheiden. Nur die Schriftart und die Mini-Überschrift „Anzeige“ zeigen an, dass es sich nicht um einen Artikel handelt.

Gerade diese Anzeigen haben eine lange Halbwertszeit. Die Leser schneiden den „Artikel“ aus und er wandert an den Kühlschrank. Ich habe schon Patienten in der Praxis gesehen, die einen 2 Jahre alten Artikel mitbrachten.

Dentalaffen-Tipp:
Überdenk nochmal Dein hippes Onlinemarketing und wirf nochmal einen Blick auf die traditionelle Printwerbung.

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