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Podcast-Folge 3 – ZTM Daniel Sirker berichtet von Owllab und Cad-Cam

Gast der 3. Podcast-Folge ist Daniel Sirker.

 

Daniel Sirker ist Zahntechniker in 3.Generation mit Laboren in Köln und Iserlohn.

Labor Sirker fertig jegliche Art von Zahnersatz für Zahnarztpraxen, fungiert aber auch als Fräszentrum und liefert gefräste Teile an Dentallabore oder Praxislabore.

Hier ein Screenshot von der Owllab-Oberfläche

Hier ein Foto von dem Owllab-Arbeitsplatz im Labor (inkl. Dokumentenscanner, Eikettendrucker und Barcode-Scanner)

Dentallabor Sirker

Owllab

Owllab bei Facebook

einstündige Video-Präsentation von Owllab

Multilink Hybrid Abutment

Medentika

Valplast

TriosScanner

DentalwingsScanner

 

Viel Spaß beim Hören!

Podcast-Folge 2 – Dr. Manuel Waldmeyer gewinnt Knochen aus extrahierten Zähnen

Die 2. Podcast-Folge ist online!!!

„Wie man aus extrahierten Zähnen neuen Knochen generiert“ mit Dr. Manuel Waldmeyer

 

Was zuerst verrückt klingt, ist eine tolle und innovative Methode Knochen zu generieren bzw. zu erhalten.
Dr. Manuel Waldmeyer (Oralchirurg und geprüfter Experte der Implantologie der DGOI) erzählt, wie er mit dem Smart Grinder in Kontakt kam und welche Erfolge er damit bei seinen Patienten erzielen konnte.

Ab Februar 2018 wird Dr. Waldmeyer in eigener Praxis in Kassel sowohl tätig sein. Auf seiner Website www.drwaldmeyer.de können Sie einige dokumentierte Fälle und Veröffentlichungen finden.

 

Ansonsten kann man Dr. Waldmeyer in der von ihm gegründeten Smart Dentin User Group bei Facebook antreffen. In dieser Gruppe werden immer wieder Fälle gepostet und diskutiert.

Mectron

BTI

Blood-Stop

Champions Implants

International Association of Autologous and Minimal Invasive Dentistry

Viel Spaß beim Hören!

KPI – Kennzahlen, die die Praxis wirklich interessieren sollte

Ich habe vor einigen Tagen auf Facebook eine Diskussion über die „beste“ Praxissoftware gelesen. Natürlich ist jeder überzeugt die beste Praxissoftware gefunden zu haben. Vielleicht stimmt das auch, weil man sich die Software ja auch selbst ausgesucht hat. Leider ist der Aufwand die Software zu wechseln so hoch, dass man einen Praxissoftware-Wechsel nicht regelmäßig durchführen kann. Wenn man sich an ein Unternehmen gebunden hat, dann bleibt man meistens einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte bei dieser Software.

Bei dieser ganzen Diskussion fixieren sich viele Zahnärzte und Praxismitarbeiter auf die Arbeitsprozesse, die in der Behandlung und der Abrechnung benötigt werden. Versteht mich nicht falsch. Diese Prozesse sind wichtig, aber es gibt über die rein befundtechnischen und abrechnungstechnischen Prozesse hinaus viele unternehmerische Aufgaben, die ein Program erfüllen muss.

Aus unternehmerische Sicht ist es extrem wichtig, wenn nicht zwingend notwendig, dass man gewisse KeyPerformanceIndicator filtern kann. KeyPerformanceIndicator (KPIs) sind Kennzahlen, die regelmäßig erhoben werden, um das Unternehmen Zahnarztpraxis zu führen und zu steuern.

Hier einige Beispiele, die für die Führung einer Praxis toll sind:

  • Anzahl der Patienten, die eine Emailadresse angegeben haben
  • Anzahl der Patienten, die in einem bestimmten Zeitraum nicht erschienen sind
    Am Besten Gesamtdauer aller „nicht erschienen“ Termine in einem bestimmten Zeitraum
  • Anzahl der Termine, die in einem bestimmten Zeitraum kurzfristig abgesagt haben
    Am Besten Gesamtdauer aller „kurzfristig abgesagten“ Termine
  • Anzahl der Patienten, die ohne Folgetermin die Praxis verlassen haben
    Dabei sollte eine Differenzierung in „Termine beim Zahnarzt“ und „Prophylaxetermine“ möglich sein
    Der Praxisbesitzer muss eigentlich in der Lage sein, für jeden „Behandler“, sei es angestellter Zahnarzt oder Prophylaxemitarbeiterin, die Reterminierungsrate filtern können.
  • Umsatz pro Termin
  • durchschnittliche Behandlungszeit pro Termin
  • durchschnittliche Wartezeit der Patienten in einem bestimmten Zeitraum

Es gibt sicher noch viel mehr KPIs, die man nutzen kann, um eine Praxis zu führen. Das wichtige bei KPIs ist in meinen Augen, dass der KPI einen direkten Einfluss auf das tägliche handeln haben muss. Wenn ein KPI von der Norm abweicht, dann muss daraus eine unternehmerische Handlung resultieren. Dies ist bei manchen KPIs häufig nicht der Fall. So finde ich z.B. die Messungen, wie viele Fissurenversiegelungen erbracht worden sind, nicht zielführend. Da gute Dentalaffen den Patienten nur Behandlungen empfehlen, die sinnvoll sind, würden unter Umständen Abweichungen von der Norm hier dazu führen, dass unnötige Behandlungen durchgeführt werden nur weil die KPI zu „niedrig“ ist.

Jede Praxis muss für sich KPIs bestimmen, die dann regelmäßig abgerufen werden. Am wichtigsten ist natürlich der Vergleich zu früheren Wert, aber auch die Kommunikation im Team kann durch die Nutzung von KPIs objektiviert werden.

Wenn man Praxisbesitzer und Rezeptionsmitarbeiter fragt, wie viele Patienten direkt beim Verlassen der Praxis einen neuen Termin vereinbaren, bekommt man häufig zu hören, dass „eigentlich fast alle Patienten direkt einen neuen Termin“ vereinbaren. In Wirklichkeit sind nur wenige Praxen darin richtig gut und häufig liegen Praxis unter der 60 % Marke. Mitarbeiter sind häufig selbst überrascht, weil die subjektive Einschätzung gänzlich von den objektiven Zahlen abweichen.
Ein weiterer Vorteil von KPIs ist natürlich, dass Du Dich somit auch gut mit Kollegen und befreundeten Dentalaffen austauschen und vergleichen kannst. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Für einen Vergleich ist zwingend zu prüfen, dass man KPIs exakt gleich definiert hat.

Beispiel:
Die BWA liefert ja auch einige KPIs. Nehmen wir hier mal den Prozentsatz des „Materials“ vom Gesamtumsatz. Viele Praxen lassen in das Konto „Material“ auch Implantate, Knochenersatzmaterialien und Implantatteile buchen, obwohl diese dem Patienten aus durchlaufender Posten 1:1 in Rechnung gestellt werden. Wenn man diese Teile nicht separat bucht, kann man 2 Praxen nicht miteinander vergleichen, weil die Anzahl der gesetzten Implantate eine massive Verzerrung der Materialkosten bewirken würde.

An diesem Beispiel erkennt man, dass das Thema KPIs sehr umfangreich ist. Ich werde in der Zukunft immer wieder mal auf dieses Thema und auf einzelne KPIs eingehen, weil es sich um ein fundamentales Thema der Praxisführung handelt.

Dentalaffen-Tipp:
Lerne Deine Praxissoftware kennen und finde heraus, wie man bestimmte Kennzahlen filtert. Starte langsam mit 3-5 KPIs und suche die sukzessive ein gewisse Anzahl von KPIs heraus, die Du regelmäßig kontrollierst und die Du nutzt, um mit Deinem Team bzw. mit bestimmten Führungsmitarbeitern daran zu arbeiten die KPIs zu verändern bzw. zu verbessern.

Jahresplanung 2018

Ich weiß, dass nicht alle Dentalaffen die Zeit zwischen den Jahren für die Entwicklung der Praxis nutzen. Das ist auch legitim, aber spätestens mit dem ersten Arbeitstag 2018 beginnt der Trott von Neuem. Für jede Praxis, ob „junges Start-up“ oder „alteingesessen“ ist es sinnvoll das kommende Jahr zu planen und die Ziele für das Jahr zu definieren. In diesem Fall bedeutet definieren nicht nur, dass man sich sagt, dass man „besser werden möchte“. Man benötigt Ziele, die ganz konkret definiert werden. Am Besten definiert man Ziele nach der SMART-Methode. S = Spezifisch M = Messbar A = Achievable (Erreichbar) R = Relevant T = terminierbar Ich habe absichtlich englische Begriffe eingefügt, weil ich die englische Version für sinnvoller halte als die deutsche Version. Ziele müssen also spezifisch sein! Man sollte also nicht sagen: „Ich möchte gesünder leben.“. Dies bedeutet für verschiedene Menschen unterschiedliche Dinge. Jede hat eine ganz eigene und individuelle Vorstellung, was es bedeutet, gesund zu leben. Der eine glaubt, dass er gesund lebt, wenn er weniger raucht, während der nächste glaubt, dass Fleischverzicht der Weg zum gesünderen Ich ist. Auch in der Praxis hat jeder eigene Vorstellung, also ist es wichtig alle Teammitglieder zu „eichen“. Damit jede weiß, wie das Ziel genau lautet. Also nicht: „Wir möchten unseren Patienten einen besseren einen besseren Service bieten.“ Besser: „Wir werden die Anzahl der Patienten, die mindestens einmal jährlich zur Prophylaxe kommen erhöhen.“ Ziele müssen messbar sein! Wir haben jetzt also ein spezifisches Ziel. Wir möchten die Anzahl der Patienten, die einmal jährlich zur Prophylaxe kommen erhöhen.“ Um zu wissen, ob wir das Ziel erreicht haben, müssen wir definieren, was in diesem konkreten Fall „erhöhen“ bedeutet. Ein Ziel muss messbar definiert werden und klingt dann wie folgt: „Wir werden die Anzahl der Patienten, die mindestens einmal jährlich zur Prophylaxe kommen, von 58% auf 85% erhöhen!“ Jetzt hat mal das Erreichen des Ziels schon fast so scharf definiert, dass man genau sagen, kann, ob man es erreicht hat oder nicht. Ziele müssen erreichbar sein! Das ist ein schwieriger Punkt, weil es den meisten Praxis an Benchmarking-Zahlen mangelt. Hier hilft vielleicht das Gespräch mit sehr guten Freunden, die ihre Zahlen offen kommunizieren oder man sucht sich einen Praxiscoach, der einen bei der Definition der Ziele beraten kann. „Wir erhöhen den Honorarumsatz von 500.000 € auf 1.200.000 €!“ könnte ein Ziel sein, dass schwer zu erreichen ist. Ziele müssen also erreichbar sein, aber sie dürfen auch herausfordernd sein. Mir ist es lieber, jemand formuliert ein Ziel a la „Wir erhöhen den Honorarumsatz von 500.000 € auf 650.000 €!“ und verfehlt das Ziel um 20.000 € als jemand, der das Ziel auf „580.000 € steckt und es gerade um 20.000 € überbietet. Ziele müssen relevant sein“ Die Relevanz eines Ziels ist der schwierigste Punkt. Natürlich gibt es Ziele, die für den Praxisbesitzer relevant sind, die aber den Mitarbeitern am Popo vorbeigehen. Der Praxisinhaber muss also seinem Team aufzeigen, wieso ein Ziel, das auf den ersten Blick hauptsächlich die monetären Ziele des Praxisinhabers auch für die Angestellten der Praxis erstrebenswert ist. Dabei kann man verschiedene Strategien fahren. Zum einen kann man seinen Angestellten eine Bonus bei erreichen eines Zieles in Aussicht stellen, zum anderen kann man aber auch ein alternatives Ziel anpeilen, dass eine offensichtlichen Nutzen für die einzelnen Teammitglieder hat. Beispiel 1: „Wenn eine Umsatzsteigerung von 10% erreicht wird, erhält jedes Teammitglied einen einmaligen Bonus von 1.000 €.“ Beispiel 2: „Wir werden dieses Jahr eine Reduktion der Wartezeit im Wartezimmer von 10 auf 7 Minuten erreichen.“ Als Praxisbesitzer wünscht man sich diese Reduktion, weil kurze Wartezeit bedeutet, dass Patienten sich besser umsorgt fühlen und somit die Praxis weiterempfehlen. Für Mitarbeiter sind kurze Wartezeiten gut, weil dann natürlich weniger Beschwerden seitens der Patienten entstehen. Ziele müssen terminiert sein! Es reicht nicht, ein Ziel nach den Faktoren S.M.A.R. zu definieren, wenn man nicht einen Stichtag definiert. Es ist natürlich einleuchtend, dass man es nicht hilft, wenn man sagt:“Ich werde 10 kg abnehmen.“. Besser ist natürlich „Ich werden bis zum 12.10.2018 10 kg abnehmen.“ Überprüfe also alle Ziele, die Du mit Deinem Team und für Dein Team definierst. Nur so ist die Erreichung von Zielen überprüfbar und möglich. Dentalaffen-Tipp: Nutze die Zeit zwischen den Jahren, um neue Ziele für das neue Jahr zu definieren.

Neupatienten-Experience – Der erste Termin ist wie ein Blind Date

Stell Dir vor, dass ein Patient zum ersten Mal einen Termin in Deiner Praxis vereinbart. Viele Verkaufs- und Praxistrainer sagen, dass Du dann praktisch schon gewonnen hast. Der Patient hat sich für Deine Praxis entschieden.
In meinen Augen ist das vollkommen falsch. Ich sehe jeden Neupatiententermine wie ein erstes Date. Und wer kennt das nicht? Erste Dates sind entweder super oder schrecklich – Zwischenstadien gibt es meistens nicht.
Unsere Aufgabe als Praxis ist es, den Neupatienten so zu „umwerben“, dass der Patient unser erstes Date als vollen Erfolg ansieht und begeistert einen Termin für ein neues Date vereinbaren möchte.

Man muss also eine Verbindung zu dem Neupatienten aufbauen.

Damit man sich voll auf seinen Neupatienten konzentrieren kann, muss man einige Dinge beachten.

Dentalaffen-Tipps:

Definiere einen genauen Ablauf für einen Neupatienten-Termin
Wenn Du einen ganz genauen Ablauf für Deine Neupatienten-Termine definierst und den natürlich auch Deine Mitarbeiter kennen, dann läuft der Termin ganz entspannt. Es gibt keine Überraschungen. Die Behandlung ist von Deinen Mitarbeiterinnen perfekt vorbereitet. So entsteht für den Patienten der Eindruck absoluter Perfektion.
Hier gilt es auch den Patienten zu überraschen. Fast jeder Patient hat schon mal einen Zahnarzt besucht und „kennt“ also den Ablauf eines Zahnarztbesuchs. Wenn Du den Patienten überraschen möchtest, dann sollten beim ersten Termin Dinge passieren, die der Patient noch nicht kennt – z.B. fertige Fotos vom Patienten und seinen Zähnen an, um diese für die  Aufklärung zu nutzen.

Nimm Dir genug Zeit für Deinen Patienten
Stell Dir vor, dass Du Deinen Angebetete bei Eurem ersten Date von Dir überzeugen möchtest, dann würdest Du ja auch nicht zum McMenu einladen, damit es besonders schnell geht. Du würdest ein Restaurant mit schönem Ambiente suchen und würdest Dir alle Zeit der Welt nehmen. Wieso glaubst Du, dass Du einen Neupatienten in 15 min. für Dich und Deine Praxis begeistern kannst und dann soll der Patient in Zweifel auch noch einen vierstelligen Betrag bei Dir ausgeben, weil er ein Implantat braucht.

Lerne Deinen Patienten kennen
Wir müssen eine Verbindung zu unserem Patienten aufbauen. Dazu ist es wichtig, dass wir unsere Patienten kennenlernen. Vor uns sitzt nicht nur der Zahn 16, der eine Krone benötigt. An dem Zahn hängt ein Mensch. Die Menschen haben ganz unterschiedliche Bedürfnisse, die wir herausfinden müssen, um den Patienten bestmöglich zu beraten. Damit wir die Bedürfnisse herausfinden können, müssen wir Fragen stellen, die über die medizinischen Aspekte einer Behandlung hinausgehen.

Beispiel: „Sind Sie ganz neu in unsere Gegend gezogen?“

 

Körperkontakt ist Vertrauenssache
Wenn man vor 20 Jahren zum Zahnarzt ging, wurde man von der Mitarbeiterin ins Behandlungszimmer geführt, bekam ein „Lätzchen“ umgehängt, der Stuhl wurde in die Horizontale gefahren und wenn der Zahnarzt den Raum betrat, hieß es „Mund auf, bitte!“
Der Mund ist eine sehr intimer Bereich und wir überschreiten bei unseren Behandlungen und Untersuchungen diese intime Grenze.
Es hilft, wenn diese Grenzüberschreitung nicht zu schnell passiert. Wenn Du eine nette junge Frau kennenlernst, drückst Du Ihr ja auch nicht direkt einen Kuss auf den Mund. Am Anfang gibst Du ihr vielleicht nur die Hand. Wenn Ihr Euch langsam kennengelernt habt, berührst Du sie an der Schulter oder am Unterarm. Wenn Ihr Euch mögt, folgt die erste Umarmung und der erste Kuss auf die Wange. Erst nach diesen ganzen Zwischenschritten kommt es zum ersten richtigen Kuss und alles weitere kannst Du Dir ja denken.
Und sollte es auch beim Zahnarzt sein, aber bitte nicht küssen 😉
Aber als erstes holt der Zahnarzt den Patienten im Wartezimmer ab und nimmt ihn mit ins Besprechungszimmer. Nach dem ersten Kennenlernen führt der Zahnarzt den Patienten durch die Praxis und berührt den Patienten auf vielleicht vorsichtig an der Schulter. Im Behandlungszimmer angekommen, untersucht der Zahnarzt nicht direkt direkt die Zähne, sondern erstmal die Kaumuskulatur und das Kiefergelenk. Dann werden Fotos gemacht, wobei auch die Zähne fotografiert werden und dann erst nimmt der Zahnarzt den Spiegel in die Hand und bittet den Patienten den Mund zu öffnen. Diese schrittweise Steigerung sorgt auch bei Angstpatienten für Vertrauen und bereitet den Patienten langsam und behutsam vor.

 

Behandle Deinen Patient doch einfach mal wie ein nettes Date, dann wird es vielleicht auch was mit dem zweiten Date und Deine No-Show-Rate sinkt.

 

Bist Du eine Bank???

Ich war schon in vielen Zahnarztpraxen, aber noch keine Praxis wollte auch als Bank fungieren. Und trotzdem „verleihen“ viele Zahnarztpraxen Geld und die Außenstände sind extrem hoch.

 

Stellen Sie sich vor, dass Sie einen Privatpatienten beraten und schlussendlich auch mit einem Implant versorgen. Die Behandlung hat einen Wert von ca. 1.500 € und der Patient verlässt nach der Nahtentfernung die Praxis und der nächste Termin wird erst in 3 Monaten zur Freilegung sein.

Nach 3 Wochen versendet Deine Mitarbeiterin die Rechnung an den Patienten. Dieser hat ein Zahlungsziel von 4 Wochen, vergisst aber zu zahlen und erhält erst nach weiteren 2 Wochen eine Erinnerung mit einem erneute Zahlungsziel von 4 Wochen. Dann ruf er kurz vor Ende der 4 Wochen-Frist an und berichtet, dass die Versicherung noch nicht erstattet hat, weil er leider vergessen hat die Rechnung direkt einzureichen. Also wird das Zahlungsziel kulanterweise erneut verschoben. Nach 4 Monaten ist die Rechnung beglichen. Klingt das bekannt?

Deine Praxis wurde gegründet, um die Gesundheit der Menschen zu verbessern und zu erhalten, nicht um Menschen zinsfrei Geld für einige Monate zu leihen.

Das ist auch der Grund warum viele Praxen heute mit Factoring-Unternehmen arbeiten. Diese Unternehmen helfen den Patienten auch dabei zahnärztliche Leistungen zu erhalten, wenn sie die Rechnung nicht komplett auf einmal zahlen können. Finanzierungen sind bei Factoring-Unternehmen für den Patienten für 6 bis 12 Monate in der Regel kostenfrei.

Wenn Du Dich gegen die Zusammenarbeit mit einem Factoring-Unternehmen entschieden hast, musst Du Deine Außenstände gut im Auge behalten. Die Gesamtsumme, die in der Praxissoft als „offene Rechnungen“ (oder so ähnlich) filterbar ist, sollte regelmäßig kontrolliert werden und darf in Abhängigkeit von der Größe einer Praxis eine definierte Summe nicht überschreiten.

Kontrolliere Deine „offenen Rechnung“!

Weißt Du, wie hoch Deine „offenen Rechnungen“ sind, die älter als 3 Monate sind?

Wie kann man als Zahnarzt die Summe der „offenen Rechnungen“ verringern?

  1. Wenn Du einen Kostenvoranschlag schreibst, dann schätze die Behandlungskosten und Laborkosten lieber zu hoch. So bekommt der Patient bei der Rechnung keinen Schock. Es ist doch viel schöner, wenn die Kosten niedriger sind als erwartet. Außerdem kann der Patient sich für den Fall, dass die Summe sehr hoch ist besser auf die Bezahlung einstellen. Eventuell können Finanzierungen bereits vor der Behandlung abgeklärt werden und die Bezahlung nach der Behandlung wird nicht verzögert.
  2. Biete dem Patienten Skonto an, wenn er bei Abschluss der Behandlung direkt in der Praxis zahlt. Wer Factoring-Gebühren zahlen würde, könnte die Skonto-Prozente an der Factoring-Gebühr orientieren.
  3. EC-Kartenterminal
    Biete Deinen Patienten einfach an am Ende einer kleinen Behandlung – zum Beispiel: Füllung oder Zahnreinigung – direkt per EC zu bezahlen. Das spart Porto und Arbeitsaufwand für Erinnerungen etc., aber auch für den Patient ist es eine Erleichterung. Kurz mit EC zu zahlen ist doch viel angenehmer als eine Rechnung per Überweisung zu begleichen.
  4. Schreibe Rechnungen regelmäßig – Ich selbst bin kein Freund davon, dass der Patient die Rechnung schon einen Tag nach der Behandlung in der Post hat, aber wenn die Rechnung 7 Tage nach Behandlung ins Haus flattert, kann man Dir sicherlich keinen Vorwurf machen. In fast jeder Branche ist Zahlung im Voraus oder direkt nach Erhalt einer Dienstleistung üblich. Immerhin musst Du ja auch das Fremdlabor, das Material und Deine Mitarbeiter auch direkt bezahlen. Und die Patienten möchten die Rechnung auch aus dem Kopf haben.
  5. Lass einen Mitarbeiter den Patienten persönlich kontaktieren, wenn trotz Erinnerung eine Zahlung ausbleibt. Vielleicht gibt es ein bürokratisches oder postalisches Problem, das man schnell beseitigen kann.

 

Dentalaffen-Tipp:
Kenne Deine Zahlen. Mit einfachen Änderungen können die Außenstände drastisch reduziert werden.

 

Hinweis:
Da es sehr viel Zeit kostet einen Blog zu betreiben, enthalten einige Blog-Artikel sog. Affiliate-Links. Diese Links verlinken zu Onlineshops (z.B. Amazon). Sollte eine User über den Link zu einem Onlineshop gelangen und einen Artikel kaufen, erhalte ich eine Provision.
Die Artikel, bei denen dies so ist, sind mit einem * markiert.
Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass ich nichts empfehle, was ich nicht selbst gut finde. Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Gewähr für die Information in den Artikel übernehmen. Bitte im Zweifel nochmals selbst recherchieren und einen betreffenden Berater (Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, etc.) konsultieren.

 

Mindset – Deine Haltung verschlechtert die Behandlung der Patienten

Immer wieder steht man als Zahnarzt vor einem Röntgenbild und ist entsetzt über den Zustand der Zähne und wundert sich, dass der Patient noch keine Beschwerden hat.

Immer wieder hört man von Zahnärzten dann zu hören: „Das ist ein katastrophaler Patient. Er kann sich unsere aufwendige Behandlung gar nicht leisten. Am Besten die kaputten Zähne ziehen und dann eine Modellgußprothese.“

Danach wird der Patient kurz und knapp über die Möglichkeiten aufgeklärt und dann geht die Behandlung ihren Gang.

Oft handelt es sich um einen Patienten, der einfach nur Angst hat und aus diesem Grund jegliche Behandlung aufgeschoben hat. Es wurden also immer wieder notwendige Behandlungen so lange hinausgezögert bis die Situation dann eskaliert ist.

Mich erinnert diese Situation immer an die Geschichte von zwei Schuhverkäufern, die im Auftrag ihrer Unternehmen in den 1950ern nach Afrika geschickt wurden. Nach einem Tag in Afrika telegrafierte der erste Verkäufer zu seinem Vertriebsleiter in der Heimat: „Produktion einstellen!!! Die Menschen tragen hier gar keine Schuhe!“

Der zweite Verkäufer schickte ein Eiltelegramm in seine Firma: „Produktion verdoppeln!!! Die tragen hier alle noch keine Schuhe!“

Man kann an diesen beiden Aussagen erkennen, dass sich das Mindset der beiden Verkäufer massiv unterscheidet. Auch wenn Zahnärzte keine Verkäufer sind, lassen sich viele Zahnärzte von ihren Vorurteilen und vom ersten Eindruck dazu verleiten, die Patienten zu kategorisieren. Diese Kategorisierung führt dazu, dass wir einem Patienten, von dem wir annehmen, dass er sich keine aufwendige Behandlung leisten kann, weniger Aufmerksamkeit schenken. Die Beratung fällt kurz und knackig aus, ohne auf verschiedene Behandlungsmöglichkeiten eingehst. Ich appelliere an alle Zahnärzte sich nicht von Äußerlichkeiten beeinflussen zu lassen. Ganz egal,  ob ein Patient eine zerrissene Jeans trägt oder einen Anzug! Eine Beratung sollte sich immer an zahnmedizinischen Bedürfnissen des Patienten orientieren. Erst in zweiter Instanz muss die finanzielle Situation des Patienten in die Therapieplanung einbezogen werden. Des Weiteren kann der Patient bei der Beratung ja auch ganz offen gefragt werden, wie viel er investieren möchte. Wenn man morgen zu einem Immobilienmakler geht und erzählt, dass man auf der Suche nach einem Haus ist, wird die Frage nach einem „maximalen Kaufpreis“ einer der ersten Punkte auf der Liste sein. Denn warum soll der Makler dem Häuslekäufer zu teuere Häuser anbieten?

Es gibt sehr bekannte Menschen, die sehr reich sind und keinen Wert auf exklusive Kleidung legen. Claus Hipp, der Geschäftsführung von Hipp Babynahrung, ist ein sehr erfolgreicher Unternehmer – trotzdem radelt er in München meistens mit seinem Drahtesel umher, fährt bei der DB „nur“ zweite Klasse und fährt einen uralten Mercedes. Wenn man einen Patienten mit diesem uralten Mercedes vor der Praxis parkten sieht, könnte man verlockt sein ihn als „Sparfuchs“ einzustufen. Daraus den Schluss zu ziehen, dass er lieber Modellguß statt Implantate möchte, ist fatal. Wenn ein Mensch immer schick angezogen ist, ein iPhone hat und ein schönes Auto fährt, bedeutet dies nur, dass er gerne Geld ausgibt. Das heisst noch nicht, dass er die finanziellen Mittel besitzt, um eine aufwendige Behandlung zu zahlen.

Das ist nicht schlimm. Zahnmedizin ist teuer. Nicht in jeder Lebenslage kann sich jeder Patient, jede Behandlung leisten. Es ist unsere zahnärztliche Aufgabe dem Patienten die bestmögliche Behandlung für seine derzeitige Situation anzubieten.

Die Amerikaner sagen, dass man keine Annahmen (assumption, Verb = assume) machen soll.

„Don’t assume or you make an ass out of u and me.“

Also, don’t be an ass!

Dentalaffentipp:
Überprüfe Dein Mindset und berate die Patienten unvoreingenommen. Du wirst Überraschungen erleben.

 

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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Da ja Ende August schon jeder Supermarkt, der etwas auf sich hält, den Spekulatius und den Lebkuchen ins Regal gestellt hat, kann dieses Thema auch Dentalaffen nicht schaden.

Brennende Kerzen sind in Zahnarztpraxen grundsätzlich nicht verboten. Man rät aber davon sehr stark ab. Mit dem Kerzenlicht steigt die Brandgefahr. In der Weihnachtszeit kommt es zu ca. 40% mehr Bränden als im Frühjahr oder Herbst (Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft 2014).

Was in einer Wohnung passieren kann, kann natürlich auch in einer Zahnarztpraxis passieren. Es ist aber äußerst wichtig, dass man die brandschutzrechlichen Vorgaben der Gebäude- und Inventarversicherung einhält, damit im Falle eines Brandes der Versicherungsschutz greift. Es scheint Versicherungen zu geben, die brennende Kerzen gerade im Falle der Nichtbeaufsichtigung als „grob fahrlässig“ einstufen.

Mir selbst ist das mal passiert. Ich kam morgens in die Praxis. Ich war der erste und auf unserem Tresen stand noch fröhlich brennend die dicke Kerze vom Vortag. Es hätte wirklich dramatisch enden können, wenn es nicht so eine dicke Kerze gewesen wäre. Seit diesem Tag sind Kerzen in meiner Praxis verboten.

Als ich diese Geschichte einem guten Freund erzählte, der bei einer großen Versicherung arbeitet, hat der praktisch die Hände überm Kopf zusammengeschlagen und hat mir erzählt, dass in vielen Konzernen gerade in der Voradventszeit immer Schreiben an alle Mitarbeiter rausgehen und nochmal darauf hinweisen, dass das Aufstellen von Adventsgestecken mit Kerzen auf den Schreibtischen verboten ist.

Wenn man trotzdem einen Adventskranz aufstellen möchte, muss man zumindest folgende Punkte gewährleisten können:

  • ständige Aufsicht! Bitte bedecke, dass auch die Rezeptionsmitarbeiter mal austreten müssen.
  • Löschdecke* liegt immer griffbereit
  • Vor dem Verlassen der Praxis müssen alle Kerzen aus sein.
  • Geh sicher, dass Brandmelder und Feuerlöscher einsatzbereit sind

Während ich dies schreibe, merke ich, dass mir das schon zuviel Aufwand wäre. Dafür gibt es heute sehr nett aussehende elektrische Kerzen. Diese benötigen allerdings das sog. GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“. In meinen Augen erkennt man je nach Standort nicht direkt, dass es sich um eine unechte Kerze handelt.

Ich habe Kerzen* mit Echtwachs gewählt, dadurch sieht die Kerze einfach echter aus und die „Flamme“ bewegt sich ganz leicht.

*

Und mittlerweile gibt es die Sompex-Kerzen auch in anderen Farben.
*

 

 

Dentalaffen-Tipp:
Dieses Thema für die letzte Team-Sitzung vor der Weihnachtszeit aufgreifen und das Team bezüglich der Brandgefahr sensibilisieren.

 

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Wartezimmerlektüre – hat der Lesezirkel ausgedient?

Bitte bestell keinen Lesezirkel mit Einband. Das wirkt mehr als piefig. Die Zeitungen im Wartezimmer müssen coole und gute Zeitungen und Magazine sein, die sich die Wartenden nicht selbst kaufen würden. Der Patient muss den Gedanken haben: „Heute gehe ich ein bisschen früher zu meinem Termin, dann kann ich noch ein bisschen lesen. Praxis Meier hat immer die besten Magazine.“

Magazine, die sich bewährt haben.

Gala – sie wird nur beim Zahnarzt und Friseur gelesen und eigentlich interessiert es einen ja gar nicht, aber sie sieht immer ganz schön abgegriffen aus.

Brand eins – cooles Wirtschaftsmagazin, dass sehr gute Storys über Start-ups und alteingesessene Firmen erzählt. Neben der Erfolgsgeschichte einer schweizer Käserei findet man die Bilanz-Analyse von Samsung. Aber immer verpackt in eine Geschichte. Aus dieser Zeitung kann man viel für die eigene Praxis lernen.

BEEF – die Modezeitung für den Mann. Hier kann man lesen, was man diese Saison am Grill trägt und was man auf diesen draufhaut. Rezepte und Artikel können natürlich in der Praxis gerne kopiert werden, aber heute hat ja fast jeder auch ein Fotohandy.

BusinessPunk – Die Bravo für den Anzugträger. Neben coolen Storys über die wirtschaftliche Themen findet man hier auch Mode- und Freizeittipps. Alles ein bisschen mit Humor und Augenzwinkern.

11Freunde – Fussball-Magazin, dass nicht so platt daher kommt wie die SportBild. Tagesaktualität biete es zwar nicht, aber dafür schöne Gesichten und Artikel rund um das Thema Fussball. Ein Muss in jeder Fussball-Stadt.

GQ – Ein richtiges Männer-Modemagazin. Ja! Auch Männer möchten schön sein. Wer auf seine Kleidung achtet, achtet natürlich auch auf seine Zähne.

Men´s Health oder Women´s Health – Ein Magazin, in dem jeden Monat das gleiche steht, aber es liest sich jedes mal gut. Endlich 10 Tipps für guten Sex und 5 Tipps, die den Bauch schrumpfen und den Bizeps wachsen lassen. Wenn doch das Lesen allein helfen würden.

Lust auf Genuss – Ein Magazin rund um das Thema Backen und Kochen. Jedes Heft mit einem Schwerpunktthema. Rezepte klingen lecker und man versteht es die Themen unterhaltend und kurzweilig aufzubereiten.

Tageszeitung – Eine Tageszeitung ist ein Muss. Bitte nicht die kostenlosen Käseblättchen, die so und so in viele Haushalte verteilt werden. Es muss schon die gute, traditionelle Tageszeitung sein, die über lokale Politik und lokalen Sport berichtet. Die FAZ und Süddeutsche sind schon fast ein bisschen abgehoben.
*

Ein Zeitungshalter hält die Zeitung ordentlich zusammen und macht es dem Leser einfacher.


Rotation der Zeitungen durch die Behandlungszimmer
Auch in den Behandlungszimmern ist eine kleine Auswahl an Zeitungen und Magazinen sinnvoll. Immerhin gibt es bei langen Behandlungen immer mal wieder Pausen, aber einige Patienten bringen ja auch Begleitpersonen mit.
Dabei ist es sicherlich nicht notwendig im Zimmer die gleiche Menge an Zeitungen vorrätig zu halten, wie dies im Wartebereich der Fall ist.

Wir haben deshalb in unserer Praxis ein Rotationsverfahren eingeführt.

Beispiel:
Die Gala kommt jeden Donnerstag und wandert in der neusten Ausgabe ins Wartezimmer. Die Gala aus dem Wartezimmer wandert ersetzt die älteste Gala in einem der Behandlungszimmer. Dadurch wird immer die Gala aussortiert, die am ältesten ist, aber gleichzeitig sind die Galas in den Behandlungszimmern nie älter als 3-4 Wochen.
Im Prophylaxezimmer gibt es keine Zeitungen, da dort innerhalb der Behandlungen keine Pausen entstehen.

Dentalaffen-Tipp:
Eine Person im Team ist für das Rotationsverfahren zuständig. Die Zeitungen und Magazine kommen per Abo in die Praxis. Das spart Rennerei und Zeit.

 

Hinweis:
Da es sehr viel Zeit kostet einen Blog zu betreiben, enthalten einige Blog-Artikel sog. Affiliate-Links. Diese Links verlinken zu Onlineshops (z.B. Amazon). Sollte eine User über den Link zu einem Onlineshop gelangen und einen Artikel kaufen, erhalte ich eine Provision.
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Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass ich nichts empfehle, was ich nicht selbst gut finde. Des Weiteren möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine Gewähr für die Information in den Artikel übernehmen. Bitte im Zweifel nochmals selbst recherchieren und einen betreffenden Berater (Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, etc.) konsultieren.

 

Dentalaufschlag – Erkodent

Liebe Dentalaffen,

heute ist mir von einem Leser des Dentalaffen-Blogs ein Hinweis auf ein Produkt geschickt worden.

Erkodent vertreibt für die Tiefziehtechnik einen Heissluftbrenner. Dieser Brenner wird bei www.aera-online.de für mindestens 60,11 € zzgl. 19% MwSt. = 71,53 € (Stand: 28.9.2017) angeboten.

Bei Amazon.de wird von der Firma Dremel ein sehr ähnlich aussehender Heissluftbrenner vertrieben.

*

Ich konnte optisch, bis auf den Schriftzug keinen Unterschied entdecken, aber vielleicht gibt es den ja und ich sehe ihn nicht. Eigentlich müsste es ja einen Unterschied geben. Immerhin wird der Dremel Heissluftbrenner für 32,39 € verkauft.

Ich frage mich, wie man für den Dental-Brenner einen Aufschlag von über 100 % rechtfertigen könnte.

Zwei gute Hinweise kam von einem Dentalaffen-Leser:
1. Erkodent musste natürlich alle auf dem Markt befindlichen Heissluftbrenner testen, um den besten herauszufinden und diese „Forschung“ zahlen wir jetzt mit.
Ich kann mir ehrlicherweise nicht vorstellen, dass es eine jahrelange Forschung benötigte, um den richtigen Brenner zu finden, aber wer weiß.
2. Erkodent muss in Deutschland Steuern zahlen, während Amazon diese nicht tut oder es sehr geschickt vermeidet. Das stimmt nur bedingt, so weit ich es beurteilen kann. Im Fall unseres Dremel-Heissluftbrenners ist Amazon nicht der Verkäufer. Dremel selbst ist der Verkäufer und muss somit auch Umsatzsteuer zahlen. Amazon fungiert „nur“ als Plattform und erhält wahrscheinlich eine Provision von Dremel und es könnte sein, dass für diese Provision keine Umsatzsteuer oder nur eine sehr niedrige anfällt.

 

Dentalaffen-Tipp:
Dentalaffen unterstützen sich gegenseitig. Wem ein ähnliches Produkt mit Dentalaufschlag unter die Augen kommt, schreibt mich an und ich veröffentliche es im Blog.

 

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