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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Da ja Ende August schon jeder Supermarkt, der etwas auf sich hält, den Spekulatius und den Lebkuchen ins Regal gestellt hat, kann dieses Thema auch Dentalaffen nicht schaden.

Brennende Kerzen sind in Zahnarztpraxen grundsätzlich nicht verboten. Man rät aber davon sehr stark ab. Mit dem Kerzenlicht steigt die Brandgefahr. In der Weihnachtszeit kommt es zu ca. 40% mehr Bränden als im Frühjahr oder Herbst (Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft 2014).

Was in einer Wohnung passieren kann, kann natürlich auch in einer Zahnarztpraxis passieren. Es ist aber äußerst wichtig, dass man die brandschutzrechlichen Vorgaben der Gebäude- und Inventarversicherung einhält, damit im Falle eines Brandes der Versicherungsschutz greift. Es scheint Versicherungen zu geben, die brennende Kerzen gerade im Falle der Nichtbeaufsichtigung als „grob fahrlässig“ einstufen.

Mir selbst ist das mal passiert. Ich kam morgens in die Praxis. Ich war der erste und auf unserem Tresen stand noch fröhlich brennend die dicke Kerze vom Vortag. Es hätte wirklich dramatisch enden können, wenn es nicht so eine dicke Kerze gewesen wäre. Seit diesem Tag sind Kerzen in meiner Praxis verboten.

Als ich diese Geschichte einem guten Freund erzählte, der bei einer großen Versicherung arbeitet, hat der praktisch die Hände überm Kopf zusammengeschlagen und hat mir erzählt, dass in vielen Konzernen gerade in der Voradventszeit immer Schreiben an alle Mitarbeiter rausgehen und nochmal darauf hinweisen, dass das Aufstellen von Adventsgestecken mit Kerzen auf den Schreibtischen verboten ist.

Wenn man trotzdem einen Adventskranz aufstellen möchte, muss man zumindest folgende Punkte gewährleisten können:

  • ständige Aufsicht! Bitte bedecke, dass auch die Rezeptionsmitarbeiter mal austreten müssen.
  • Löschdecke* liegt immer griffbereit
  • Vor dem Verlassen der Praxis müssen alle Kerzen aus sein.
  • Geh sicher, dass Brandmelder und Feuerlöscher einsatzbereit sind

Während ich dies schreibe, merke ich, dass mir das schon zuviel Aufwand wäre. Dafür gibt es heute sehr nett aussehende elektrische Kerzen. Diese benötigen allerdings das sog. GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“. In meinen Augen erkennt man je nach Standort nicht direkt, dass es sich um eine unechte Kerze handelt.

Ich habe Kerzen* mit Echtwachs gewählt, dadurch sieht die Kerze einfach echter aus und die „Flamme“ bewegt sich ganz leicht.

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Und mittlerweile gibt es die Sompex-Kerzen auch in anderen Farben.
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Dentalaffen-Tipp:
Dieses Thema für die letzte Team-Sitzung vor der Weihnachtszeit aufgreifen und das Team bezüglich der Brandgefahr sensibilisieren.

 

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